Bewegungslehre

 

Sich mit dem Pferd im Einklang und Harmonie zu bewegen, ob bei der Bodenarbeit oder im Sattel ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Ziel ist immer eine Weiterentwicklung der Bewegungsqualität und der Bewegungskompetenz. Das ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch absolut notwendig um Reiter und Pferd gesund zu erhalten. Um die komplexen Vorgänge der Bewegungen nachzuvollziehen und gezielt verändern zu können, erlernt der Schüler die Gesetze der Biomechanik und funktionelle Anatomie von Mensch und Pferd in Theorie und Praxis.  Haltungsbewusstsein, Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen in der Bodenarbeit und im Sattel verändern succesive unser Körper- und Bewegungsgefühl, verbessern unsere Balance und Koordination. Dadurch entsteht Leichtigkeit und Bewegungsfluss. Inspiriert von hervorragenden Ausbildern wie Sally Swift, Eckhardt Meiners, Mary Wanless, kombiniert mit meiner Erfahrung ist das ein essentieller Baustein für gutes und pferdegerechtes Reiten. Mit den Pferden wird nach der Ausbildungsskala, sowie  in Anlehnung an Konzepte von Gerd Heuschmann, Bernd Stammer und anderen klassischen Ausbildern an Haltung, Beweglichkeit und Kraft gearbeitet. Trailübungen und Gymnastik im Gelände gehören in meiner Ausbildung ebenso dazu, wie Ganganalysen um unser Auge zu schulen und Trainingsplanerstellung.  Ein nicht zu unterschätzender, aber oft vernachlässigter Faktor  ist die Psychomotorik oder fachlich korrekt Motologie genannt. Psychische Vorgänge (z. B. Emotionalität oder Konzentration, aber auch die individuelle Persönlichkeitsstruktur) beeinflussen sehr stark die Bewegung des Menschen und auch der Pferde. Jeder von uns kennt die lähmende Wirkung von Angst oder die energielosen Bewegungen, wenn man traurig ist. Diese Wechselwirkung wird in meiner Arbeit durch den holistischen Ansatz respektvoll miteinbezogen.

 

The Horse in Motion (1878).
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Jenny Becker libertyranch.jb@gmail.com Tel 0177/5768946