Bandit

 

Rasse:        Andalusier-Vollblut-Mix

geb.:            2002

Farbe:          Rappe ohne Abzeichen

Größe:         ca 166 cm Stockmaß         

Besitzerin:     Jenny Becker

 

Kurzbeschreibung: Bandit ist unser Prinz, der gerne bewundert wird und sich sein empfindliches Seelchen streicheln lässt. Er ist ein lustiges Kerlchen, sehr verspielt und manchmal etwas flapsig.

Seine Stärken: er ist sehr fein und reagiert sensibel auf alle Hilfen. Er liebt Zirkuslektionen und klassische Dressur. Als Distanzpferd hat er schon einige Siege davon getragen und in meiner Ausbildung zum Westerntrainer hat er sich als gutes Trailpferd hervorgetan, also ein echter Alrounder

 

 

Zum weiterlesen:

Bandits Geschichte beginnt für mich schon ca ein Jahr vor seiner Geburt. Nämlich an dem Tag, als meine Stute „Hexe“ auf den Hengst „Paco“ traf.

Er war ein Andalusier der leichteren Züchtung, eher in Richtung Lusitano, Schimmel und ca 150 cm Stockmaß groß. Natürlich sah er bildhübsch aus. Das sollte er also werden, der künftige Vater meines Traumpferds. Die Mutterstute „ Hexe“ war eine Englisch-Vollblut-Dame, braun und 160 cm Stockmaß groß. Hexe war mein erstes Pferd. Ich hatte sie schon, seit ich neunzehn Jahre alt war und nun wollte ich mir mit ihr meinen Traum verwirklichen: ein selbst gezogenes Fohlen.

Ich hatte nicht wirklich Ahnung vom Züchten, aber sprang wie immer sehr euphorisch in dieses Abenteuer. Nach einer Woche Liebesurlaub für Hexe, nutzten wir die Gelegenheit und ritten von Villing, knapp hinter der französischen Grenze nach Hause. Bandit bekam also schon den ersten Wanderritt mit. Die Trächtigkeit verlief unproblematisch. Hexe wurde aber schon im 3. Monat so faul und träge, dass ich sie die restliche Zeit in „Mutterschutz“ schickte. Knapp elf Monate später schien Hexe fast zu platzen. Die sonst sehr zierliche Stute passte kaum noch durch die Stalltür. Ich hoffte natürlich, dass ich bei der Geburt dabei sein konnte und wir schliefen schon zwei Monate vor dem Geburtstermin am Stall, aus lauter Angst das Ereignis zu verpassen. Eines Tages saßen wir an unserer Grillecke, die nahe beim Paddock gelegen war und vertilgten ein gegrilltes Hähnchen. Hexe kam völlig gelassen an den Zaun, stellte sich breitbeinig hin und in diesem Moment platzte die Fruchtblase und das Fruchtwasser lief an ihren Hinterbeinen herunter. Wir riefen den Tierarzt,  der Gott sei dank in Windeseile eintraf. Das Fohlen war sehr groß und Hexe brauchte Hilfe. Ein Zug und der kleine schwarze Hengst glitt heraus. Nachdem die Nachgeburt überstanden war, stand Hexe auf und begann den Kleinen abzulecken. Ich half ihr und rubbelte ihn mit einem Handtuch trocken. Der Kleine sollte „Don Juan“ heißen. Später änderte ich den Namen um in Bandit, weil er nun mal ein „Bandit“ war. In der ersten Nacht wich ich den Beiden nicht von der Seite. Ich schlief in der Ecke des Stalls und nahm jede Regung war. Auch in den nächsten Tagen begleitete ich Mutter und Sohn auf Schritt und Tritt. Es war wunderschön zu sehen, wie so ein neues Wesen die Welt entdeckt. Mittlerweile ist Bandit ein erwachsenes Pferd. Er ist ein absolutes Multitalent. Davon abgesehen hat er einen erfrischenden Humor und ist ein lustiges Kerlchen. Seit Neuestem macht er eine neue Karriere als Distanzpferd, darin ist er richtig gut!

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